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Stadtplanung mit Hololens

 

Neue Technologien bringen neue Chancen und Herausforderungen. Wir bei afca. helfen Firmen und Organisationen diese neuen Chancen zu nutzen.

Mixed Reality wird zukünftig viele Branchen verändern. In welche Richtung diese Veränderung geht, können wir an einem Beispiel aus der Stadtplanung zeigen.

Überall dort wo neuer Wohnraum entsteht, muss auch die Infrastruktur mitwachsen. Stadtplaner und ArchitektInnen haben den Anspruch funktionale und architektonisch wertvolle öffentliche Bauten auszuarbeiten. Das übliche Verfahren dabei ist ein öffentlich ausgeschriebener Architekturwettbewerb. In diesem Prozess werden Gipsmodelle hergestellt, die an Architekturbüros verteilt werden. Die Teilnehmer setzen ihren Vorschlag ein und schicken das Gipsmodell zurück an die Behörde. Dieser Prozess ist aktuell aufwändig und ressourcenintensiv.

Wir haben zusammen mit dem Amt für Städtebau der Stadt Zürich einen Prototyp entwickelt, der diesen Prozess ins digitale Zeitalter bringt: Die Architekturbüros arbeiten mit Software, welche bereits heute detaillierte 3D-Modelle von Gebäuden erzeugen. Diese 3D-Modelle können wir nun als Hologramm ins Gipsmodell projizieren und das physikalische Modell mit weiteren digitalen Inhalten ergänzen.

Features, die wir in der Applikation umgesetzt haben:

  • Umschalten zwischen verschiedenen Gebäuden mit Gesten und Sprachbefehlen
  • Darstellung des Quartiers über die Grenzen des Gipsmodells hinaus
  • Das Einblenden von Zusatzinformationen zum Objekt wie Querschnitte und fotorealistische Renderings
  • Gebäude lassen sich vergrössern und Teile der Konstruktion lassen sich ein- und ausblenden (z.B. Fassade)
  • Der Sonnenstand kann manuell gesteuert werden. So kann der Schatten, welches das neue Gebäude wirft im Voraus untersucht werden.
  • Darstellung der Umgebung aus der Fussgängerperspektive

Diese Anwendung zeigt auf, wie Arbeitsweisen, welche jahrzehntelang unverändert blieben, mit Mixed Reality zukünftig verändert und aufgebessert werden könnten.

 

Marko Bublic
Von Marko Bublic am 27 Feb 2017
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